Schulprogramm der Grundschule am Vierrutenberg

  Fassung 2013

VII.3 Zusammenarbeit

Wir arbeiten mit verschiedenen Partnern unserer Umgebung zusammen.
So wird bei der Einschulung ein ökumenischer Gottesdienst abgehalten, der dank der Unterstützung unseres Pfarrers Axel Luther eine würdige Einleitung dieses Tages bedeutet.

Der Landwirt Gericke fährt unsere Einschulungskinder mit Traktoren in die Schule, was ein besonderes Erlebnis für die neuen SchülerInnen ist.

Ebenfalls durch Pfarrer Luther ist es möglich, den Kirchturm zu besichtigen und die Geschichte des Dorfes und dessen Bewohner zu erfahren.
Zu Weihnachten nutzen wir die Kirche im Dorf für ein weihnachtliches Konzert mit unserem Schulchor und einigen Instrumentalisten.

Für Aufführungen größerer Art können wir den Labsaal im Dorf nutzen.

Einige eingesessene Firmen wie die Eisdiele Angelina, die Berliner Sparkasse, die Bäckerei Laufer sowie die Firma Pautz unterstützen uns bei verschiedenen Aktivitäten.

Darüberhinaus arbeiten wir mit unseren benachbarten Schulen, der Grundschule in den Rollbergen und der Grundschule im Fließtal zusammen.

Regelmäßig besuchen unsere Klassen die Jugendfarm in Lübars, wo begleitend zum Unterricht verschiedene praktische Tätigkeiten durchgeführt werden.

Auch die Angebote des Atriums werden zur Freude der Kinder oft genutzt. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit verschönern unsere Schulgebäude

VII.2 Außerschulische Anbieter

Ergänzend zu den oben genannten Arbeitsgemeinschaften haben wir Kontakte zur Musikschule Reinickendorf, zur Computer Bildung Berlin und zur Sprachschule Morum.

Die Musikschule Reinickendorf unterrichtet Kinder unserer Schule in allen Klassenstufen in den Bereichen Gitarre und Keyboard.

Die Firma Computer Bildung Berlin (CBB) bietet für Kinder ab Klasse 2 eine Ausbildung am Computer an, wobei hier fundierte Kenntnisvermittlung im Vordergrund steht.

Die Sprachschule Morum unterrichtet Kinder der 1. und 2. Klassen in spielerischer Form in Englisch.

Für diese drei Anbieter werden Verträge mit den Eltern der teilnehmenden Kinder geschlossen.

VII.1 Arbeitsgemeinschaften

Arbeitsgemeinschaften werden von LehrerInnen, ErzieherInnen, Eltern und außerschulischen MitarbeiterInnen durchgeführt.
Die Angebote wechseln je nachdem, welche uns vorliegen.

Im Schuljahr 2010/11 gibt es aktuell folgende Arbeitsgemeinschaften:

VI. Elternarbeit

Die Erziehungsberechtigten wirken bei der Verwirklichung der Bildungs- und Erziehungsziele durch die Elternvertretung aktiv und eigenverantwortlich mit (Schulgesetz § 88).

Möglichkeiten der Mitwirkung :

  •  Elternabende
  •  Schulkonferenz
  •  Gesamtelternvertretung
  •  Bezirkselternausschuss
  •  Bezirkselternbeirat
  •  Landeselternausschuss

An unserer Schule wirken die Eltern außerdem noch an vielen verschiedenen  Aktivitäten mit, z.B.

  •  als Leseeltern und Leseomas
  •  als Begleitung bei Ausflügen und Exkursionen
  •  als Begleitung bei Klassenreisen
  •  zur Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen
  •  als Lehrende bei Projekten
  •  als LeiterIn von Arbeitsgemeinschaften

Es gibt an unserer Schule einen sehr aktiven Förderkreis.

Ziel des Förderkreises ist es, die Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer pädagogischen Arbeit zu unterstützen. Als Elterninitiative wurde er 1994 gegründet.

Der Förderkreis steht in engem Kontakt zur Schulkonferenz und den ElternvertreterInnen.

Er finanziert Anschaffungen der Schule, die im normalen Schuletat nicht vorgesehen sind. Hierzu gehören Lektüre, Spielzeug für die Hofpausen, Bastelmaterial für Arbeitsgruppen, Ergänzungen für die Computer an der Schule, Musikinstrumente, unsere Schulshirts und vieles mehr.

Dank der Initiative des Förderkreises konnte der Schulhof durch die Aufstellung von Spielgeräten so gestaltet werden, dass die Kinder in den Pausen die Gelegenheit zum Spielen und Toben haben.

Der Förderkreis ist mit seinem Engagement ein wertvoller Partner der Schule. Er fördert das Image unserer Schule und hält sie durch geeignete Aktionen im Bewusstsein der Öffentlichkeit.

Auch bei vielen Veranstaltungen wäre ohne unseren Förderkreis der Erfolg nicht so groß. So unterstützt er uns beim Lichterlauf, bei Schulfesten, bei der Ein-schulung, bei Elternabenden und bei Auszeichnungsveranstaltungen.

V. Schulprogrammarbeit

Die Arbeit am Schulprogramm begann vor 8 Jahren mit einer Bestandsaufnahme durch das Lehrerkollegium.
Während eines Studientages wurden die Ergebnisse schriftlich fixiert und nach Schwerpunkten gesucht, die eine für uns akzeptable Gliederung zuließen. Die Resultate wurden in der Schulkonferenz besprochen.
Dort wurde auch festgelegt, dass die Mitglieder der Schulkonferenz die Arbeitsgruppe bildeten, die sich mit der Schulprogrammarbeit beschäftigt.
Das Team informierte sich bei anderen Schulen über deren Programmansätze und legte eine vorläufige Gliederung fest.
In weiteren Sitzungen der Schulkonferenz und der Gesamtkonferenz wurden nach und nach die Leitsätze und wesentliche theoretische Inhalte erarbeitet und abgestimmt.
Im September 2006 wurde das Schulprogramm in der Gesamtkonferenz diskutiert, kleine Veränderungen wurden vorgenommen. Die 1.Schulkonferenz des Schuljahres 2006/2007 verabschiedete das Programm.
Im Januar 2008 nahm eine Arbeitsgruppe , die aus LehrerInnen und Eltern besteht, die weiterführende Arbeit auf und passt das Programm den veränderten Bedingungen an.

Im Herbst 2010 wurde das Schulprogramm erneut evaluiert. Steuergruppe war wiederum die Schulkonferenz, da es sich als äußerst günstig erwiesen hat, dass sowohl Eltern, wie auch LehrerInnen und ErzieherInnen und Kinder an der Evaluation teilnehmen.

IV. Evaluation

Im Jahr 2007/2008 wurde eine umfassende Evaluation durchgeführt. Ein Team aus LehrerInnen, ErzeiherInnen und Eltern beschäftigte sich intensiv mit dem Programm SEIS, das eine Vergleichbarkeit mit anderen Schulen in Berlin und Deutschland ermöglicht.

Das Programm wurde der Gesamtkonferenz vorgestellt und der Beschluss zur Teilnahme an diesem Programm wurde gefasst.

Thema des Evaluationsberichtes 2008/2009 war:

Präsentation von leistungen und Aktivitäten nach innen und außen

Grundlage für diesen Schwerpunkt war eine Befragung  von Eltern, Kindern und LeherInnen / ErzeiherInnen, die im September 2008 an unserer Schule durchgeführt wurde. Die Ergebnise befinden sich im Evaluationsbericht der Schule.

Folgende Maßnahmen wurden im Ergebnis der Befragung festgelegt:

-Außenwirkung der Schule

  • Anbringung eines Namenszuges an der Schule
  • Teilnahme an bezirklichen Projekten
  • Zusammenarbeit mit der Kita
  • Verbesserung des Internetauftrittes
  • Aufarbeitung des Schulhofes nach Beendigung der Baumaßnahmen
  • Anbringung von Informationstafeln außerhalb des Schulgebäudes
  • Durchführung eines Tages der offenen Tür

-Würdigung der Leistungen

  • Belobigungsveranstaltung vor der Zeugnisausgabe
  • mündliches oder schriftliches Lob durch den/die KlassenlehrerIn, den/die FachlehrerIn und den/die ErzieherIn
  • besondere Belobigung der Schülerlotsen
  • Aushang der Namen besonderer Leistungen im Schulhaus
  • Das Evaluationsthema für das Schuljahr 2010/2011 wird das Thema Hausaufgaben sein. Es werden bereits bei Eltern, Kindern und Lehrern Fragen und Probleme gesammelt und diskutiert, die dann in einheitlichen Fragebögen ausgegeben werden.
III.3 Schulanfangsphase

Im Schuljahr 2010/11:

a) Räume:

Die neuen Lerngruppen A1 - A4 lernen im Neubau. Dadurch wir das Lernen in JÜL 1/2 - Lerngruppen erleichtert. Als Teilungsraum kann zeitweise der Medienraum sowie der Teilungsraum im Dachgeschoss des Altbaus genutzt werden.

b) Personal:

Jede Klasse hat eine Klassenlehrerin und eine(n) feste(n) ErzieherIn. Die Erzieher sollen möglichst, auch bei Krankheitsausfällen, in allen Lerngruppen gleichmäßig den Unterricht begleiten. Die Sonderpädagoginnen sind insgesamt 10/12 Wochenstunden eingesetzt.

Die Fächer Sport,Musik, Bildende Kunst und Religion können von FachlehrerInnen unterrichtet werden, sofern diese Stunden nicht von der Klassenlehrerin erteilt werden. Die ErzieherInnen werden bis zu 10 Wochenstunden den Unterricht begleiten.

c) Organisation des Unterrichts:

Der Unterricht findet für alle Kinder der SAPh in der Zeit von 8.00-13.30 Uhr statt. Darin eingeschlossen sind feste Zeiten für die Einnahme des Mittagessens sowie Erholungszeiten, die „Gestaltete Freizeit“.
Die 1. und 2. Stunde werden nach Möglichkeit von der Klassenlehrerin erteilt.
Die 6. Stunde findet immer gemeinsam mit Lehrerin und ErzieherIn statt, um den Übergang in die Hortzeit gleitend zu gestalten.
Der Sportunterricht soll möglichst nicht in der 1.Stunde liegen und so, dass davor oder danach eine Bewegungspause liegt.
Es wird eine feste Teamstunde pro Woche für Absprachen der Klassenlehrerin und Sonderpädagogin geben.

d) Unterrichtsplanung:

Die Rhythmisierung des Tagesablaufes soll den Kindern Halt und Orientierung geben. Zudem unterstützt sie die Ausbildung von Konzentration - und Leistungsfähigkeit. Der Morgenkreis wird als festes Ritual beibehalten. Andere Rituale begleiten in den Lerngruppen den Tagesablauf.

Der Unterricht erfolgt in Freiarbeit, an Stationen, in Projekten, in Werkstätten sowie im Plenum. Die Jahrgangsmischung läuft nun das zweite Jahr. Pro Halbjahr wird es mindestens ein gemeinsames Projekt zu jeweils einem Thema über mehrere Tage geben.
Um die Medienkompetenz zu fördern werden Unterrichtsstunden im Computerraum angeboten, pro Lerngruppe zwei Wochenstunden.

In den Lerngruppen wird nach Plänen gearbeitet. Für die Dokumentation der Lernentwicklung werden Lerntagebücher geführt. Für die Eingangsdiagnose in Klassenstufe 1 werden die angebotenen Materialien der verwendeten Lehrmittel "Flex und Floh" sowie "Papiertiger" genutzt. Die Arbeitsergebnisse werden gesammelt und für Elterngespräche genutzt.

Verschiedene Fördergruppen laufen mit Unterstützung der ErzeiherInnen und Sonderpädagoginnen parallel zum Unterricht.

Die Zusammenarbeit mit KITAS wird gezielt angestrebt.

e) Teambesprechungen:

Zum Team der Schulanfangsphase gehören die
Klassenlehrerinnen, ggf. die FachlehrerInnen, die ErzieherInnen und die Sonderpädagogin.

Gemeinsam werden/ wird:

Themenkisten angelegt
Themenabsprachen getroffen und Materialien ausgewählt und hergestellt
Jahrgangsordner angelegt
Tages-, Wochen- und Jahrespläne erstellt
gemeinsame Projekte geplant und durchgeführt
verschiedene Unterrichtsmethoden ausgewertet
temporäre Fördergruppen zusammengestellt
die Einleitung von Feststellungsverfahren besprochen
das Führen der Lerntagebücher besprochen
die Verzahnung von Unterricht und Hortbetreuung vollzogen und verbessert
Elterngespräche vorbereitet

III.2.7. Musik

Ein wesentliches Ziel des Musikunterrichts ist es, einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu leisten. Besonderer Wert wird darauf gelegt, den Spaß an Musik zu wecken und zu
fördern. Das geschieht u.a. durch:
Ø Umgang mit dem für alle Kinder leicht zu handhabenden Orff-Instrumentarium der Schule (Glockenspiele, Stabspiele, Rhythmusinstrumente, afrikanische Trommeln etc.)
Ø Bewegungsspiele und Tänze, die positive Auswirkungen auf das Sozialverhalten der Schülergruppen haben
Ø Bewusstes Hören von Musik; Erschließen bekannter Musikstücke durch Mitspielsätze
Ø Vermitteln musiktheoretischer Kenntnisse u.a. auch durch Hörspiele
Ø Einbeziehung außerschulischer Lernorte
Ø Der Besuch von Schülerkonzerten, Opernaufführungen, des Musikinstrumentenmuseums, Exkursionen zu Instrumenten und Organisten etc.
Ø Nutzung der Angebote der Landesmusikakademie
Ø Musikalische Arbeitsgemeinschaften, z.B. Chor
Ø Tanzpädagogische Angebote

Der Chor prägt das Schulleben. Die SchülerInnen aus den Klassen 1-6 gestalten u.a. Schul-feste, die Belobigungsfeier am Schuljahresende, das traditionelle Weihnachtssingen und auch das Chorkonzert in der Dorfkirche,

Um möglichst viele SchülerInnen an ein Musikinstrument heranzuführen, hat die Reinickendorfer Musikschule Räume in unserer Schule, so dass unsere Kinder ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen müssen.

In diesem Schuljahr findet wieder für alle Klassen eine Aufführung der Dresdner Kammeroper statt. Die Oper „Die Bremer Stadtmusikanten“ wird aufgeführt.

Die Musiklehrerinnen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, um ständig neue Ideen in den Unterricht einfließen lassen zu können und auch neue Instrumente, wie z.B. die Boomwhackers, auszuprobieren.

III.2.6 Bildende Kunst

„Der Kunstunterricht stellt das wirksamste Mittel zur Entwicklung der Sinneserfahrung dar. ohne Anschauungsvermögen ist keinerlei produktives Denken auf irgendeinem Gebiet möglich.“
( Rudolf Arnheim)
Beim gestalterisch-praktischen Tun setzen sich die Kinder mit ihren eigenen Gefühlen und Empfindungen auseinander und lernen, sie auszudrücken. Ihr feinmotorisches und manuelles Geschick und das gesamte Sehen werden gefördert.
Der Schüler/Die Schülerin steht im Mittelpunkt unserer Aktivitäten, indem wir auf persönliche Interessen der Kinder eingehen, ihre personellen und sozialen Kompetenzen fördern und ihnen künstlerische Lösungsstrategien und Techniken vermitteln.
In die Leistungsbewertung fließen folgende Grundsätze mit ein:
Ø Mitarbeit der SchülerInnen bei der Erarbeitung von Kriterien für die Aufgabenstellung
Ø Einhaltung und Umsetzung der Kriterien bei der Bearbeitung der Aufgabenstellung
Ø Individuelle Anstrengung des einzelnen Schülers, die gestellten Aufgaben unter Einbe- ziehung der Kriterien zu bearbeiten
Gemäß der Schwerpunktsetzung des Schulprogramms zur Förderung der Lesekompetenz wollen wir in diesem Schuljahr an einem gemeinsamen Thema, z.B. Leseorte, unter Verwendung ver-schiedener Strategien und Techniken arbeiten.
Somit wird durch die Arbeit an einem gemeinsamen Thema für alle Klassen nicht nur eine anregende Atmosphäre vermittelt, sondern auch das Interesse füreinander gestärkt, Aufmerksamkeit für das Geschehen außerhalb der einzelnen Klasse gefördert und Stolz auf den eigenen Beitrag ermöglicht.
Die Zusammenarbeit mit der Jugendkunstschule Reinickendorf im Atrium soll im Schuljahr 2007/08 intensiviert werden. Da an der Grundschule am Vierrutenberg kein geeigneter Fach-raum für größere Malaktionen zur Verfügung steht, können dort Klassenprojekte durchgeführt werden. Durch die dortige Arbeit zweier Lehrerinnen der eigenen Schule und durch die Möglich- keit, das Atrium mit den Kindern zu Fuß zu erreichen, wird der Kontakt erheblich erleichtert.

III.2.5 Erdkunde/Geschichte/Sozialkunde

Im Fach Erdkunde wird auf Vorkenntnisse aus den Klassen 1-4 aufgebaut. Dabei geht es darum, den SchülerInnen die Bedeutung des gemeinsamen Lebens und Handelns in den jeweiligen Zusammenhängen zu verdeutlichen. Sie sollen sich als Teil einer Gemeinschaft begreifen und ihren Beitrag zur Erhaltung der Natur verstehen.

Die Fähigkeit, Quellen zu nutzen und auszuwerten werden in beiden Fächern geschult.
In Geschichte steht die Entwicklung des Menschen in all seinen sozialen Komponenten im Vordergrund. Der geschichtliche Vergleich der unterschiedlichen Entwicklungsrichtungen soll begriffen und gewertet werden.
In Sozialkunde geht es um Regeln des Zusammenlebens und der Demokratie, um die Rechte und Pflichten der Kinder und um politische Grundzüge unserer Gesellschaft.
In allen Bereichen wird auf die Verwendung eines fachlich korrekten Wortschatzes geachtet.
Außerschulische Anbieter wie Museen, Ausstellungen u.ä. bieten lebensnahe Möglichkeiten, um geschichtliche und erdkundliche Themen anschaulich zu behandeln. Moderne und konventionelle Medien werden zunehmend selbständig zur Recherche genutzt.

III.2.4 Naturwissenschaften

Die SchülerInnen lernen im Fach Naturwissenschaften verschiedene Fachrichtungen (Biologie, Physik, Chemie) kennen. Dabei lernen sie, Problemstellungen von verschiedenen Blickwinkeln aus zu betrachten und sie erkennen, dass die Verknüpfung verschiedener Richtungen dazu beiträgt, selbst schwierige Probleme zu lösen. Dies fördert flexibles und ganzheitliches Denken.
Ausgehend vom Erfahrungsstand der SchülerInnen werden diese dabei weitergeführt bis hin zum aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik.

Durch die natureingebundene Lage der Schule stehen tatsächlich auftretende Naturphänomene im Vordergrund, die zu wissenschaftlich geprägten Exkursionen und Untersuchungen einladen. Erforschung der Schulumgebung bezüglich Landschaftsbeschaffenheiten und –besonderheiten, Flora und Fauna, Veränderungen durch Jahreszeiten und Wetter, Umweltaspekte wie Gewässerqualität, landwirtschaftliche Aspekte und vieles mehr laden zu zahlreichen praktischen Arbeiten ein.
Die SchülerInnen lernen dabei verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber sich selbst, der Schülergruppe und der Umwelt. Projektorientierter Unterricht fördert zudem Ausdauer und Beharrlichkeit.

Darüber hinaus lernen die SchülerInnen zahlreiche Arbeitsweisen und Methoden in Wissenschaft und Forschung kennen. Sie sollen dabei selbständig Versuche entwickeln von der Fragestellung bis hin zur Auswertung. Großes Gewicht wird dabei auf die wissenschaftlich saubere und exakte Versuchsdurchführung gelegt, wobei die Kinder auch lernen, mit unerwarteten und unerwünschten oder sogar auch frustrierenden Ergebnissen umzugehen. Die SchülerInnen lernen den Unterschied zwischen Interpretation und fachlich untermauerter Erklärung kennen.Hier leistet das Fach Naturwissenschaften einen Beitrag dazu, SchülerInnen zu ehrlichem Verhalten zu erziehen.
Die Kinder werden in diesem Fach in besonderem Maße zum selbständigen Erfragen, Handeln und zum Nutzen von Informationsquellen angeregt.
Diszipliniertes Verhalten und Zuverlässigkeit werden bei der Durchführung von zahlreichen Experimenten ebenfalls geschult.

III.2.3 Englisch

Der Englischunterricht für unsere SchülerInnen beginnt in Klasse 3.
Ziel in den ersten beiden Jahren ist es, die Kinder mit der englischen Sprache vertraut zu machen, mit der Satzmelodie, der Bindung der Wörter sowie einfachen sprachlichen Strukturen. Ebenso wird ein Grundwortschatz vermittelt, auf den in den höheren Klassen zurückgegriffen werden kann.
Diese Ziele werden erreicht durch den spielerischen Umgang mit der Sprache in Rätseln, Gedichten, Liedern und Spielen sowie durch ansprechende Lehrmaterialien.
Besonders in Klasse 4 lesen die SchülerInnen bereits auch längere Texte, die vorher gehört und erarbeitet wurden. Dazu werden bildnerische Arbeiten hergestellt, die in einem Portfolio aufbewahrt werden. Der Stolz der Kinder auf diese erbrachten Leistungen trägt erheblich dazu bei, die Freude am Erlernen der Fremdsprache zu wecken und zu erhalten.

In den Klassen 5 und 6 lernen die SchülerInnen zunehmend sicherer mit der englischen Sprache umzugehen. Durch zusätzliche Materialien werden die Hörfähigkeit und das sinnerfassende Lesen geschult.
Für das freie Sprechen werden vielfältige möglichst realistische Situationen geschaffen, die entsprechende Anreize bieten.
Die vorhandenen Lehrbücher geben viele Anstöße zu Äußerungen schriftlicher Art, die von den SchülerInnen ebenfalls künstlerisch gestaltet und später ebenfalls im Portfolio abgelegt werden.
Schwerpunkt in diesem Schuljahr in den Klassen 5 und 6 ist die Verbesserung der Lesefähigkeit.
In der 6.Klasse wird eine Ganzschrift in englischer Sprache behandelt, die das verstehende Lesen schulen soll.
Im 2.Schulhalbjahr fahren die 6.Klassen nach Großbritannien (Hastings), wo sie in Gastfamilien untergebracht sind. Diese Fahrten werden seit 2002 durchgeführt. Ziel ist es dabei, dass die Kinder das Land besser kennenlernen, sich mit Muttersprachlern verständigen, Alltagssituationen bewältigen müssen und mehr Sicherheit im Umgang mit der Sprache und Selbstvertrauen gewinnen. Außerdem besuchen die Klassen eine englische Schule und lernen den Alltag britischer Schulkinder kennen. Die Eindrücke dieser Reise werden in Berichten und mit Fotos und Bildern in einem Scrapbook zusammengefasst,
Die Ergebnisse werden den Eltern bei passender Gelegenheit präsentiert.

III.2.2 Mathematik

Jeder Einzelne ist uns wichtig, deshalb soll der Mathematikunterricht so gestaltet werden, dass er allen Schülerinnen und Schülern individuelle Zugänge auf unterschiedlichen Niveaus eröffnet.
Mathematische Regelmäßigkeiten sollen an Problemen, die nach Möglichkeit aus unserem Schulumfeld stammen, erarbeitet werden. Wie weit ist beispielsweise die Dorfschule entfernt, wie viel Zeit benötigt man für die Wegstrecke, wie groß ist der Sportplatz ?
Hierdurch haben die SchülerInnen ausreichend Gelegenheit zur Kommunikation, wenn sie ihr Vorgehen beschreiben, ihre Überlegungen begründen und Lösungen formulieren. Dabei soll der Gebrauch der Umgangssprache zunehmend durch den Gebrauch der mathematischen Fachsprache ersetzt werden.
Durch Erarbeiten von Problemen in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit sollen die SchülerInnen Achtung vor der Leistung anderer und Vertrauen in die eigene Leistung aufbauen. Dies dient auch dem Erwerb von Lernstrategien und fördert die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Selbstregulation des Lernens.
Messergebnisse aus dem Sportunterricht, Diagramme aus den Naturwissenschaften und dem Bereich Erdkunde, Notenwerte aus dem Musikunterricht, Textuntersuchungen aus dem Deutschunterricht sind nur einige Berührungspunkte für fachübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten im Mathematikunterricht.
Als Beitrag zur Entwicklung der Lesekompetenz legen wir in diesem Schuljahr besonderen Wert auf das Lösen von Aufgaben in Sachzusammenhängen.
Da unsere Klassenräume auch jeweils einen Internetzugang besitzen, können auch die neuen Medien in Ergänzung zu den traditionellen Anschauungsmitteln und Materialien eingesetzt werden.
Ab der Klasse 3 nehmen die Schülerinnen und Schüler am Känguruwettbewerb teil, wie es bei uns an der Schule schon lange Tradition ist.

III.2.1 Deutsch

In allen Fächern der Grundschule ist die Sprache ein zentrales Lernmittel. Emotionale, soziale und kognitive Zusammenhänge werden über die Sprache- mündlich und schriftlich- erschlossen, wobei dem Verstehen von Texten eine zentrale Bedeutung zukommt.

Im Deutschunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler

  •  Sprechen und Zuhören
  •  Lesen – mit Texten und Medien umgehen
  •  Schreiben – Texte verfassen /Rechtschreiben
  •  Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Für die Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit hat der Schriftspracherwerb eine besondere Bedeutung. Es werden Lernbedingungen geschaffen, die es jedem Schüler ermöglichen, die Schriftsprache sicher zu beherrschen.

Lesen- und Schreibenkönnen sind Voraussetzungen dafür, dass die SchülerInnen Medien mit ihren unterschiedlichen Möglichkeiten kompetent und selbstbestimmt nutzen. Über den Erwerb grundlegender Lese- und Schreibfähigkeiten hinaus geht es um die kontinuierliche Förderung von Lese-und Schreibinteressen sowie um das Erlernen zielbezogener Strategien.

Laut Schwerpunktsetzung wollen wir vor allem die Lesekompetenz unserer SchülerInnen erwei-tern und verbessern. Mit Hilfe verschiedener Lernmethoden und Strategien sollen das Interesse und die Fähigkeit, Texte zu erfassen und zu interpretieren, einen großen Raum einnehmen.

Um die Entwicklung der Lesekultur zu fördern werden wir geeignete Veranstaltungen anbieten. Besondere Höhepunkte für die SchülerInnen werden traditionell die Nutzung des Bücherbusses, Lesenächte,  Vorleseveranstaltungen, Buchvorstellungen und die Teilnahme am Lesewettbewerb des Bezirkes sein. Letzteres stellt einen besonderen Höhepunkt im Schuljahr dar und wird festlich begangen.

Mit Unterstützung des Förderkreises unserer Schule wird diese  Veranstaltung unter Einbe-ziehung der 5. und 6. Klassen durchgeführt. In der Jury arbeiten Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen zusammen. Dieses „Lesefest“ wird zuvor in den 6.Klassen vorbereitet.

Um die Arbeit mit den neuen Medien, insbesondere die Nutzung des Internets im Unterricht zu fördern, wird das Leseprogramm „antolin“ für das Lesen von Ganzschriften ein  neuer Schwerpunkt unserer Arbeit im Deutschunterricht sein.

Durch die Fachkonferenz Deutsch wurden interessante Bücher ausgesucht und gekauft, um den Leseinteressen aller Altersklassen gerecht zu werden.

Bei schulischen Veranstaltungen wie dem Weihnachtskonzert oder Theateraufführungen können die SchülerInnen je nach Begabung und Interesse Gedichte interpretieren und aufsagen, ihre Leistungen darbieten. Auch das Verfassen eigener Texte kann hier ein Forum finden.

Um auf alle rechtschreiblichen Probleme eingehen  und  Probleme einzelner SchülerInnen zeitig genug erkennen zu können, wird in allen Altersstufen regelmäßig die Hamburger Schreibprobe durchgeführt. So wird die Zusammenarbeit mit den Sonderpädagogen unserer Schule vertieft. Den SchülerInnen und deren Eltern wird kompetente Unterstützung gegeben.

III.1 Kompetenzentwicklung

Der Unterricht und die überfachlichen Erziehungsaufgaben sowie Schul-und Sportfeste, Pausen(hof)gestaltung, Schul- und Hausordnung, schulische und außerschulische Angebote, Wettbewerbe, Zusammenarbeit mit den Eltern und Vereinen, Präsentationen eingebunden in die dörfliche Gemeinschaft und in die ländlichen Gegebenheiten bieten für unsere SchülerInnen der Grundschule am Vierrutenberg hervorragende Möglichkeiten, ihre Sach-kompetenz, soziale Kompetenz, Methodenkompetenz und personale Kompetenz zu entwickeln und zu erweitern.

Sachkompetenz

Die SchülerInnen der Grundschule am Vierrutenberg entwickeln ihre Sachkom- petenz durch handelndes Lernen in verschiedenen Situationen und unter unter- schiedlichen Bedingungen.

Sie verstehen zunehmend Inhalte und erkennen Ordnungen und Strukturen in den verschiedenen Wissensbereichen.

Wichtiges von Nebensächlichem zu unterscheiden und sich Informationen zu er- schließen sowie Zusammenhänge zu erkennen sind Schwerpunkte in der Arbeit.

Die SchülerInnen sollen sich während der Grundschulzeit nachhaltige Kennt-nisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Sprechen, Lesen, Schreiben und Rechnen aneignen. Sie sollen das Lernen und Denken lernen, um zu größerer Selbstwirksamkeit zu gelangen.

Schritte dazu sind:

1. Das Anfertigen von Leistungsdiagnostiken in der Schulanfangsphase.

2. Das Anwenden von Mindmapping, um Lernkanäle zu öffnen und das strukturierte Denken zu fördern.

3. Die Durchführung interner Fortbildungen.

Methodenkompetenz
Die SchülerInnen können zunehmend mit verschiedenen Medien umgehen, sich selbständig Informationen aus verschiedenen Medien beschaffen, sammeln, sachbezogen aufarbeiten und ordnen.

Sie können Annahmen begründen und überprüfen, Argumente erkennen, formulieren und beurteilen.

    

Lesestrategien werden als Basis für das gesamte Lernen genutzt.

Schritte dazu sind:

1. Partner-, Gruppen- und Planarbeit in geeignetem Maße.

2. Arbeit mit dem Computer

3. Erwerb verschiedener Lernstrategien zum Erreichen gleicher Ziele

Beispiele für das Erreichen von Methodenkompetenz:

  •  Gezieltes Lesen, Markieren und Nachschlagen
  •  Fragen stellen, Mindmaps erstellen
  •  Stoff zusammenfassen, Spickzettel erstellen
  •  Plakate/Folien erstellen
  •  Verständlich schreiben, Protokolle führen, Mitschriften anfertigen
  •  „Eselsbrücken“ bauen
  •  Ordnung halten, Zeit einteilen, Arbeitsplan erstellen
  •  Arbeiten vorbereiten
  •  Heft/Mappe und Pinnwand gestalten
  •  Referate anfertigen und halten
  •  Arbeit mit dem Portfolio
  •  Lernprozesse reflektieren

Soziale Kompetenz
Die SchülerInnen lernen nicht nur im Unterricht, sondern auch bei außer unterrichtlichen Aktivitäten und Unternehmungen. Sie entwickeln zunehmend Verständnis füreinander und lernen, sich an vereinbarte Regeln zu halten und sich verantwortlich zu fühlen für gemeinsame Sachen.

Sie gehen offen mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft um. Dabei wird auf einen guten Ton im Schüler- und Lehrerteam geachtet.

Werte und Normen wie gegenseitige Achtung, Respekt und Hilfsbereitschaft werden vermittelt.

Schritte dazu sind u.a. die Ausübung von Ämtern und Diensten in den Klassen und im Rahmen der gesamten Schulgemeinschaft und die Durchführung von Schul- veranstaltungen und Wettbewerben.

Dazu zählen auch die Unterstützung der LehrerInnen in den Pausen und der ver- antwortungsvolle Dienst der Schülerlotsen und Streitschlichter.

Beispiele für das Erreichen von sozialer Kompetenz:

  •  Klären von Aufgabenstellungen und präzises Planen von Arbeit
  •  „Rollen“ festlegen
  •  zielstrebig arbeiten und Zeit genau einteilen
  •  alle aktiv einbeziehen
  •  Bilanzphasen vorsehen
  •  andere Ideen zulassen und gut zuhören können
  •  wechselseitig helfen
  •  Mitschüler ermutigen
  •  Beleidigungen vermeiden
  •  kooperativ präsentieren
  •  Teamfähigkeit bewerten, Teamregeln einhalten
  •  Regelverstöße kritisieren
  •  Buddy-Projekt

Personale Kompetenz

Jeder Schüler und jede Schülerin soll in seiner/ihrer Individualität gefördert und bei der Entwicklung von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl unterstützt werden.

Die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung soll herausgebildet werden. Zunehmend lernen die SchülerInnen, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen.

· Entwicklung einer Kommunikationskompetenz

  •  in ganzen Sätzen und laut und deutlich reden
  •  frei sprechen können
  •  Idiome beherrschen
  •  beim Thema bleiben
  •  präzise argumentieren
  •  Meinungen begründen
  •  Interviews durchführen und Berichte nacherzählen
  •  Blickkontakt halten und aktiv zuhören
  •  Melderegeln beachten
  •  auf Vorredner eingehen und andere ausreden lassen
  •  ein Gespräch leiten und Vorträge halten
  •  konstruktiv diskutieren
  •  fair und sachlich bleiben
  •  Mimik und Gestik einsetzen
  •  Feedback geben und nehmen
II.6 Hortkonzept
  • Beschreibung der Einrichtung

Unser Hort gehört seit 2005 zur Grundschule am Vierrutenberg. Die Schule liegt mitten im Naturschutzgebiet in Lübars und ist eine verlässliche Halbtagsgrundschule.

Den Hort ( ergänzende Betreuung) können die Kinder, je nach zugewiesenem Modul, in der Zeit von 6.00 - 18.00 Uhr besuchen. Die Eltern können ihre Kinder in Klasse 1 und 2 ab 13.30 Uhr, in den höheren Klassen auch nach Unterrichtsende abholen.

Zur Zeit sind im Hort ca. 150 Kinder angemeldet, die von 9 ErzeiherInnen betreut werden. Jede/r ErzieherIn ist einer Klasse zugeteilt, sodass die Kinder in ihrem Klassenverband am Nachmittag verbleiben können. Die Kinder der Klassen 1 und 2 werden in den Klassenräumen betreut, die Kinder der Klasse 3 und 4 können den alten Pavillon am Nachmittag nutzen.

Die Klassenräume werden von den LehrerInnen und ErzeiherInnen gemeinsam gestaltet. Es sind eine Bau-, eine Lese-, eine Bastel- und eine Entspannungsecke entstanden.Da die Räume aber auch zur Erledigung der Hausaufgaben genutzt werden müssen, müssen wir eine Mischung aus Spiel- und Arbeitsmöglichkeit herstellen.

Auf unserem großen Schulhof können die Kinder ihrem Bedürfnis nach Bewegung in ausreichendem Maße nachkommen. Wir haben ein Klettergerüst, einen Sportplatz für Fußball, Volleyball oder Basketball, einen Wasserspielplatz und einen Buddelkasten für kreative Ideen.

  • Ziel unserer Arbeit

Als Ausgleich zum Schulvormittag sollen die Kinder bei uns am Nachmittag die Gelegenheit erhalten, relativ unbeeinflusst ihre Freizeit zu gestalten.Wir geben den Kindern die Sicherheit von festen Ansprechpartnern, einem verlässlichen und übersichtlichen Tagesablauf, klare überschaubare und nachvollziehbare Regeln, Entspannungs- und Rückzugsmöglichkeiten, Bewegungsmöglichkeiten an der frischen Luft und in der Sporthalle, Arbeitsgemeinschaften und die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben während der Hortzeit zu erledigen.

Wir unterstützen die Kinder bei ihren Ideen und ermutigen sie, eigene Entscheidungen zu treffen und dadurch Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

  • Kreativität

Bei und können die Kinder über ihre Freizeit eigenverantwortlich bestimmen, d.h. sie entscheiden, ob sie an Angeboten teilnehmen, mit Freunden spielen oder auch nur mal für sich sein wollen. Jede Spielidee beinhaltet ein großes kreatives Potential und die Erfahrung, ohne Handlungsanweisungen eines Erwachsenen selbständig Aufgaben lösen zu können, stärkt das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Zu viele Angebote an Kinder übersättigen sie und es entwickelt sich ein unerwünschtes Konsumverhalten.

  • Regeln

Um für die Kinder eine angenheme Hortatmosphäre und ein respektvolles Miteinander zu schaffen, versuchen wir gemeinsam mit den Kindern Regeln aufzustellen und darauf zu achten, dass diese auch eingehalten werden. (Ruhe bei den Hausaufgaben, das An- und Abmelden bei Unterrichtsausfall oder wenn sie abgeholt werden, Schulmappen ordentlich hinstellen, Jacken an den Haken, Schulgelände nicht verlassen usw.)

  • Elternarbeit

Es ist uns wichtig, den Kindern das Gefühl der engen Kooperation zwischen Eltern und Erzeihern zu geben, damit sie erfahren, dass gemeinsam über ihr Wohlergehen und Befinden gesprochen und entschieden wird. Bei den Elternsprechstunden der Schule sind die ErzieherInnen ebenfalls anwesend. Ein Hortelternabend soll zu Beginn jeden Schuljahres stattfinden.

  • Zusammenarbeit Schule - Hort

Die ErzieherInnen arbeiten eng mit den LehrerInnen der ihnen zugeordneten Klassen zusammen. Dies beeinhaltet in der SAPh eine wöchentliche Anzahl von gemeinsamen Stunden, in den höheren Klassen Stützstunden. Ausflüge, Exkursionen und Fahrten werden von den ErzieherInnen begleitet. Angestrebt wird eine wöchentliche Teamstunde, um organisatorische und inhaltliche Themen zu besprechen. Die ErzieherInnen nehmen an den Gesamtkonferenzen der Schule teil und bringen sich in den einzelnen Fachkonferenzen ein.

  • Umsetzung unserer Ziele

-soziale Kompetenz 

Wir stehen den Kindern bei Konflikten und Auseinandersetzungen zur Seite und unterstützen sie bei der Suche nach gewaltfreien Lösungen. Sie sollen dabei lernen, sich gegenseitig zuzuhören, andere Menschen wahrzunehmen ( Körpersprache, Mimik, Gestik), andere Meinungen zu akzeptieren, Kritik hinzunehmen und kompromisse zuzulassen. Wir unterstütznen die Kinder in ihrer Selbständigkeit und ermutigen sie zu eigenverantwortlichem Handeln.

-Bewegungsmöglichkeiten schaffen

Für die kognitive Entwicklung des Kindes ist Bewegung ein unerlässlicher Baustein und ebenso ein Grundbedürfnis. Unser Hof bietet verschiedene Möglichkeiten zum Ausleben des Bewegungsdranges. Wir haben den Sportplatz, ein Klettergerüst und uns stehen Roller, Dreiräder, Springseile und verschiedene andere Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung. Fernen können wir an einem Nachmittag in der Woche die Sporthalle nutzen.

-Hausaufgaben

Im Rahmen der Hortbetreuung bieten wir den Kindern von Montag bis Donnerstag die Möglichkeit ihre Hausaufgaben zu erledigen. Sie können dafür einen Raum nutzen, in dem die ErzieherInnen für eine ruhige Lernatmosphäre sorgen. Hilfestellungen und Denkanstöße können wir geben, allerdings erklären wir den Kindern nicht ihre Hausaufgabe oder geben Nachhilfe. Vollständigkeit und Richtigkeit können von uns nicht kontrolliert werden und müssen von den Eltern überprüft werden.

Kinder, die trotz mehrmaliger Aufforderungen ihre Störungen im Raum nicht einstellen, müssen die restlichen Hausaufgabe zu Hause erledigen.

Die Kinder sollen befähigt werden, ihre Hausaufgaben eigenständig anzufertigen und in angemessebem Zeitrahmen zu bewältigen.

  • Organisatorisches

Unser Hort ist in der Zeit von 6.00 - 18.00 Uhr von Montag bis Freitag geöffnet. Ab 7.30 Uhr findet die Frühbetreuung innerhalb der verlässlichen Halbtagsgrundschule statt. Um 8.00 Uhr beginnt der Unterricht.

Die ErzieherInnen arbeiten zum Teil im Untericht mit, wir begleiten Ausflüge und Exkursionen, Stundenausfall wird von uns aufgefangen sowie die Nichtreligionskinder werden betreut. Fernen begleiten wir den Schwimmunterricht und übernehmen einen Teil der Hofaufsichten.

In der zweiten Hofpause haben die VHG - Kinder die Gelegenheit, mit einer Erzieherin in die Mensa zum Essen zu gehen. Je nach Stundenplan gehen wir mit den Kindern zum Essen. Die klassen 3 und 4 gehen nach 13.30 Uhr in die Mensa und haben nach einer Spielpause ab 14.30 Uhr die Gelegenheit, ihre Hausaufgaben zu erledigen. Für die Kinder, die ihre Hausaufgaben zu Hause erledigen oder bereits fertig haben, sind individuelle Spielangebote möglich.

Einmal in der Woche bieten alle ErzeiherInnen eine AG an, der sich die Kinder nach ihren Wünschen und Interessen jede Woche neu zuordnen können. Die Arbeitsgemeinschaften finden in der Zeit von 15.00 - 15.45 Uhr statt. Die Kinder sollen in dieser Zeit möglichst nicht abgeholt werden.

Ab 16.00 Uhr findet eine Spätbetreuung im Pavillon statt.

Die Eltern können, außer am AG Tag, ihre Kinder individuell abholen.

Unser Hort ist Weihnachten und an den Brückentagen geschlossen, in den anderen Ferien wird die Betreuung bei uns oder an der Nachbarschule gewährleistet. Eine Notbetreuung wird immer angeboten.

Die Eltern werden vor Beginn der Ferien nach ihrem Betreuungsbedarf gefragt und bekommen dann einen Ferienplan mit den Aktivitäten für die Kinder. Wer in den Ferien im Hort frühstücken möchte, sollte bis 8.30 Uhr anwesend sein. Die anderen können bis 9.00 Uhr kommen. Bei Ausflügen können sich diese Zeiten verschieben. Die Eltern können die Bringezeiten aus dem Ferienplan ersehen.

II.5 Betreuung in der unterrichtsfreien Zeit

Im Rahmen der verlässlichen Halbtagsgrundschule können alle unsere SchülerInnen in der Zeit von 7.30 – 13.30 Uhr betreut werden.

Darüber hinaus bieten wir eine kostenpflichtige ergänzende Förderung und Betreuung für Ihre Kinder bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 (möglich auch 5 und 6, sofern ein Betreuungsbedarf gesondert nachgewiesen wird) an.

Die ergänzende Betreuung umfasst folgende Zeiträume:

 6.00 Uhr -  7.30 Uhr

 6.00 Uhr – 16.00 Uhr

13.00 Uhr – 16.00 Uhr

16.00 Uhr – 18.00 Uhr

Für Kinder, die nicht im Hort sind, aber in den Ferien von 7.30-13.30 Uhr eine Betreuung benötigen, können (kostenpflichtig) Verträge abgeschlossen werden.

Die ErzieherInnen sind den Klassen 1-4 zugeordnet.

Im Anschluss an den Unterricht können die Kinder der Jahrgangsstufen 1-4 mit ihren ErzieherInnen gemeinsam den Nachmittag verbringen.

    

Dies beinhaltet unter anderem das gemeinsame Mittagessen, die Erledigung der Hausaufgaben, Spiel im Freien.

Die ErzieherInnen gestalten Einzel- und Gruppenangebote zur Förderung der Kinder in der unterrichtsfreien Zeit.

Durch Arbeitsgemeinschaften wie Tanz, Sport, Bücherwurm, Kerzen ziehen, kreatives Gestalten, Kunst, Theater spielen etc. können die ErzieherInnen auf die individuellen Interessen der SchülerInnen eingehen und sie anregen, die Fähigkeit zu selbstständiger Freizeitgestaltung zu entwickeln.

Die Eigeninitiative der Kinder wird gefördert und damit die Chance erhöht , Freizeitangebote auch außerhalb der Schule fortzuführen oder aufzunehmen.

Die ErzieherInnen organisieren abwechslungs- und erlebnisreiche Ferienprogramme.

Ziel unserer ErzieherInnen ist es, die Kinder ganzheitlich zu fördern, kognitiv, emotional und sozial.

Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder möchten wir positiv beeinflussen.

     

Einmal im Jahr laden die ErzieherInnen zu einem Informationsabend ein.

Darüber hinaus findet ein reger Austausch über die Kinder mit den Eltern und LehrerInnen  statt.

II.4 Unterrichtsausfall

Obwohl wir eine kleine Grundschule mit einem entsprechend kleinen Kollegium sind, fällt bei uns Unterricht nur in sehr geringem Maße aus.

Im Schuljahr 2009/10 konnten 91% der Ausfallstunden vertreten werden. Zur Vermeidung von Unterrichtsausfall haben die KollegenInnen ein Konzept erarbeitet.

II.3 Wiederholer und Schuldistanz

Im Schuljahr 2009/10 wiederholte ein Schüler eine Klassenstufe. Alle anderen rückten in die nächst höhere Klasse auf.

  

Seit Jahren ist keine Schuldistanz (= unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht) an unserer Grundschule zu verzeichnen.

II.2 Oberschulempfehlungen in den letzten drei Jahren

Die Oberschulempfehlungen lassen erkennen, dass der Prozentsatz der SchülerInnen mit Gymnasialempfehlung relativ hoch ist.

Aufgrund der Rückmeldungen der Oberschulen am Ende des Probehalbjahres wissen wir, dass unsere SchülerInnen, die eine Empfehlung für das Gymnasium erhielten, ausnahmslos das Probehalbjahr bestanden haben.

         

Rückmeldungen der Realschulen liegen nicht vor, deshalb können dazu keine Aussagen gemacht werden.

Das zeigt uns, dass sie durch unsere Schule gut auf die Oberschule vorbereitet wurden.

Dass SchülerInnen nichtdeutscher Herkunft in unserer Schule integriert sind und gefördert werden, zeigen die Empfehlungen für diese Kinder.

Schuljahr  Gymnasium  Realschule  Hauptschule 

2007/08       4        3       -

2008/09       6        4       3

2009/10       7        2       -

In diesem Schuljahr werden wir erstmalig mit den SchüerInnen der 6.Klassen ein Gymnasium und eine Integrierte Sekundarschule besuchen, um den Kindern Einblicke in den Schulalltag und an die Anforderungen an der Oberschule zu geben.

II.1 Pädagogische Konzepte und Projekte

Im Schuljahr 2010/11 gibt es folgende Projekte und Konzepte an unserer Schule:

A Unterrichtlich

  • Flötenunterricht

In den 1.Klassen erlernen alle Schülerinnen und Schüler das Flötespielen. Jedes Kind hat seine eigene Flöte und eigenes Lehrmaterial mit einer CD.

Der Unterricht beinhaltet 2x eine halbe Unterrichtsstunde pro Woche

und wird von einer qualifizierten Kollegin in jeweils einer Kleingruppe unterrichtet.

Die Ziele dieses Projekts sind das Entwickeln eines Taktgefühls, das Aufeinanderhören und –achten, die Stärkung des Gruppengefühls und die Herausbildung des  musikalischen Gehörs.

  •  „Klasse 2000“

Dieses Programm dient der Gesundheitsförderung, der Persönlichkeits- entwicklung sowie der Sucht- und Gewaltprävention.

Die Klasse 4a nimmt an diesem Projekt teil.

  •  Vorlesewettbewerb

Die SchülerInnen der 6.Klassen ermitteln in den Klassen die drei besten VorleserInnen. Dann wird in einem öffentlichen Auftritt vor Publikum den/die beste(n) LeserIn der Schule gewählt, der/die dann an weiteren überregionalen Wettbewerben teilnimmt.

B Außerunterrichtlich

  •  Bundesjugendspiele

Im Frühjahr finden für die 3.-6.Klassen die Bundesjugendspiele auf unserem Sportplatz statt.

Für die 1. und 2. Klassen gibt es den Tierischen Wettbewerb, in dem die Kinder bei vielen lustigen Wettkämpfen ihre Geschicklichkeit, ihre Ausdauer und ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen können.

  • Geräteturnwettkampf

Im Januar gibt es für die 3.-6. Klassen den Geräteturnwettkampf. Die SchülerInnen turnen an 3 verschiedenen Geräten, wobei sie zwischen drei Schwierigkeitsstufen wählen können.

  •  Wettkämpfe

SchülerInnen unserer Schule nehmen traditionell und meist mit guten und sehr guten Ergebnissen an verschiedenen bezirklichen und berlin-weiten Wettkämpfen teil, wovon die Urkunden im Schulhaus zeugen.

Die Wettbewerbe, die wir regelmäßig frequentieren, sind

  •  der Mini-Marathon
  •  Schwimmwettkämpfe
  •  das Orientierungswandern
  •  der Drumbo-Cup
  •  Flinke Füße
  •  Staffeltag
  •  Waldlauf

Im  Schuljahr  2008 / 2009 wurden wir sogar Reinickendorfer Meister beim Drumbo-Cup !

  •  Skireise

SchülerInnen der 4. und 5. Klassen fahren im Februar für 12 Tage nach Österreich, wo sie unter fachkundiger Anleitung durch mehrere ausgebildete SkilehrerInnen das Skifahren erlernen.

  •  Englandfahrt

Wie bereits seit 2001 fahren auch im Frühjahr dieses Schuljahres die 6. Klassen nach Hastings (Großbritannien).

Die Kinder sind bei Gasteltern untergebracht, so dass sie das Leben in englischen Familien kennen lernen.

Während des Tages sind wir alle gemeinsam unterwegs und entdecken die Sehenswürdigkeiten und Landschaften der Grafschaft Sussex und Londons. Ein Höhepunkt wird der Besuch einer englischen Schule sein.

  •  Lesenächte

Einige Klassen führen Lesenächte durch, in denen die Kinder gemeinsam in der Schule übernachten und so lange lesen können, bis ihnen die Augen zufallen.

Die Eltern sorgen am nächsten Morgen dann für ein leckeres Frühstück.

  •  Weihnachtsbasteln

Traditionell findet unser Weihnachtsbasteln in der Vorweihnachtszeit statt. Alle Kinder basteln verschiedene kleinere Geschenke zu Weih- nachten. Eingeläutet wird dieser Tag mit einem gemeinsamen Weih-nachtssingen in der Turnhalle.

  •  Weihnachtskonzert

Seit Jahren gibt unser Schulchor in der Adventszeit ein Konzert in der Dorfkirche Lübars. Die Vorstellung umfasst Weihnachtslieder, Gedichte und kleine Instrumentalstücke.

  •  Lichterlauf

Im Anschluss an das Konzert in der Dorfkirche geht es gemeinsam mit verschiedenen Lichtern über die Lübarser Felder. Auf dem Dorfanger erwartet uns der Förderkreis mit weihnachtlichen Leckereien und vielen kleinen Überraschungen .

  •  Kunstprojekte

Viele Klassen unserer Schule besuchen das Atrium und führen unter fachkundiger Leitung künstlerische Projekte durch.

  • Eine neue Spitze für unsere Schule

Unter diesem Motto planen Kinder, Eltern, Pädagogen und außerschulische Sponsoren die Um- und Neugestaltung der Schulhofecke hinter der Turnhalle, um diesen schönen grünen Ort für die Kinder für den Vor -und Nachmittagsbereich nutzbar zu machen.

  • Der Umwelt zuliebe

Seit Beginn diesen Schuljahres versuchen wir, die Kinder zu bewusstem Sammeln von Papier zu bewegen, das sie dann in der Bartscherer - tonne auf dem Schulgelände entsorgen können.

  • Rückblick: weitere Projekte im Schuljahr 2009 / 2010 waren:
  • Schulanfangsphase

       Jahreszeitenprojekt, Lesewettbewerb, Frederick, Wasserprojekt

  • Mauer entdecken - in Kooperation mit dem Heimatmuseum (Kl.3a/ 6a)
  • Sachsenhausenprojekt im Zusammenhang mit Deutsch und Religion (6a/b)
  • Reise um die Welt mit der Puppenfee (Kl.4a)
  • Mauerzeiten in Lübars (Kl. 4a)
  • Ernährungsführerschein (Kl.3a)
  • Wir wählen (Kl. 6a/b)
I.6 Nichtpädagogisches Personal

Im Schulsekretariat arbeitet

Frau Märtens.

Das Büro ist täglich von 7.30 Uhr – 14.30 Uhr geöffnet.

Der Hausmeister der Schule ist Herr Seipel.

I.5 Pädagogisches Personal

An der Grundschule am Vierrutenberg arbeiten im Schuljahr 2009/2010

17 Lehrerinnen
3 Lehrer
2 Sonderpädagoginnen / 1 Sonderpädagoge
2 Religionslehrerinnen
1 Religionslehrer
8 Erzieherinnen
1 Erzieher
2 Sekretärinnen
1 Hausmeister

Dabei gibt es für die verschiedenen Unterrichtsfächer

Deutsch 8   Mathematik  4
Englisch 6   Geschichte  4
Erdkunde 2   Sport   7
Kunst  6   Musik   3
Naturwissenschaften 3  Religion  3

ausgebildete LehrerInnen.
Alle LehrerInnen,die Naturwissenschaften unterrichten, haben sich in vielen Fortbildungsveranstaltungen dafür qualifiziert.

Folgende Kolleginnen und Kollegen haben Klassenleiterfunktionen:

 Klasse KlassenlehrerIn stellv. KlassenlehrerIn
 A1  Frau Ziegler  Frau Habermann
 A2  Frau Kaeding  Frau Sjut
 A3  Frau Habermann  Frau Ziegler
 A4  Frau Sjut  Frau Zimmermann
 3a  Frau Teichmann  Frau Wagener
 3b  Frau Auersch  Frau Degener
 4a  Frau Wieck  Frau Auersch
 4b  Frau Degener  Frau Rack
 5a  Herr Lauber  Frau Gosselke
 5b  Herr Griese  Frau Gosselke
 6a  Frau Richter  Frau Schultz
 6b  Frau Lorenz  Frau Horst
 6c  Herr Chlupka  Frau Böttcher

Von den ErzieherInnen sind 8 ausgebildete Erzieherinnen und ein ausgebildeter Vorklassenlehrer.  Alle haben jahrelange Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit Kindern in unterschiedlichen Bereichen.

I.4 SchülerInnen und Ausstattung

Im Schuljahr 2010/2011 besuchen 326 Kinder unsere Grundschule.
Von diesen sind 54 nichtdeutscher Herkunftssprache.
12 Kinder sind IntegrationsschülerInnen .

Verteilung der SchülerInnen auf die Klassen:

Klasse

Frequenz

Jungen

Mädchen

 A1

25

10

15

 A2

 26

 14

 12

 A3

 26

 12

 14

 A4

 25

 14

 11

 3a

 24

 11

 13

 3b

 25

 11

 14

 4a

 27

 13

 14

 4b

 28

 14

 14

 5a

 26

 14

 12

 5b

 27

 11

 16

 6a

 23

 10

 13

 6b

 22

 11

 11

 6c

 22

 10

 12

Die Kinder werden in 13 Klassen unterrichtet.

Im Hauptgebäude befinden sich 9 Klassenräume und ein Musikraum, der zugleich der größte Raum unserer Schule ist und auch als Bühnenraum genutzt wird,
Ein weiterer Raum wurde zum Fachraum für Naturwissenschaften umgestaltet.
Ebenfalls im Hauptgebäude findet man einen Computerraum mit 17 Schülerarbeitsplätzen. Dieser wird sowohl für den Unterricht als auch für Arbeitsgemeinschaften genutzt.

Seit 2006 sind alle Klassenräume im Haupthaus mit Computern und Internetzugang ausgestattet. Im Frühjahr 2010 wurden in 5 Klassenräumen  Activboards installiert, die intensiv genutzt werden. Zuvor nahm das Kollegium an einer Fortbildung zur Handhabung der Activboards teil.

Im Pavillon befinden sich weitere vier Klassenräume, die zur Betreuung und für die Teilung genutzt werden.
Im Frühjahr 2007 wurde ein Wasserspielplatz für unsere Hortkinder hinter dem Pavillon angelegt.

I.3 Schulprofil

Wir wollen an unserer Schule keine einengende Profilierung, sondern unseren SchülerInnen die Möglichkeit geben, ihre Talente zu entdecken und zu entwickeln.

Als Projekt im Bereich Musik haben die Gruppen der Schulanfangsphase Flötenunterricht. Der Kurs geht über zwei Schuljahre . In der dritten Klasse erwerben unsere Kinder Glockenspiele, sodass auch im häuslichen Bereich musiziert bwerden kann und damit die Sicherheit im Umgang mit dem Instrument und das musikalische Verständnis gefördert werden.
Unser Schulchor übt fleißig und hat im Rahmen von Schulveranstaltungen immer wieder Auftritte. Besonders wichtig für uns ist das Weihnachtskonzert in der Lübarser Dorfkirche, dasjährlich im Dezember stattfindet.

Im Bereich Sport bieten wir neben einer AG für Hortkinder und einer Ballsport-AG eine Laufarbeitsgemeinschaft und eine Fußball-AG  an.

Im Bereich Kunst nutzen unsere Klassen intensiv das Atrium, wo auch eine Kollegin unserer Schule tätig ist.

Um unserem Anspruch, vielfältigen Neigungen gerecht zu werden, zu ent-sprechen, haben die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen wöchentlich Profilunterricht in  verschiedenen Bereichen.

In diesem Jahr sind das die Kurse:

 A

Werken

Herstellen von Gebrauchsgegenständen aus Holz und anderen Materialien

B

 Computer

Auseinandersetzung mit den Grundprogrammen und Erstellen einer Power- Point - Präsentation

 C

 Entspannung

Entspannungsübungen lernen und durchführen, verschiedene Atemtechniken kennenlernen

 D

 Kunst

 Entwickeln eigener Phantasien durch die Arbeit mit verschiedenen Materialien und Techniken

 E

 Sport

Kennenlernen von Spielformen und Regeln bei verschiedenen Ballsportarten

 F

 Chor

Singen von Herbst-, Winter - und Weihnachtsliedern im 1. Halbjahr; Vorbereitung des Konzertes , lustige Lieder zweistimmig singen im 2. Halbjahr

 G

 Tanz

Einüben moderner und alter Tänze nach flotter Musik

 H

 English Cooking

Zubereitung von typisch englischen Gerichten und natürlich gemeinsames Essen

 I

Konfliktlotsen

Umgang mit Konflikten lernen und anderen bei Konflikten helfen

Wir wollen unter anderem so an unserer Schule Minderheiten integrieren und die Zugehörigkeit fördern. Mit dem Projekt „Unsere Schule sind WIR !“ haben wir  Schulkleidung eingeführt, die täglich auf dem Schulweg, im Unterricht, auf Ausflügen und Klassenfahrten getragen wird.
Schulkleidung stärkt die Position jedes Einzelnen in der Klassengemeinschaft. Für SchülerInnen, die Schulkleidung tragen, ist das, was sie sind, wichtiger, als das, was sie tragen.

Diese Schulkleidung, die von unseren SchülerInnen freiwillig getragen .
Dabei war es uns wichtig, dass die Kleidung alltagstauglich und strapazierfähig ist. Sie wird von einer Hamburger Firma hergestellt.
Die Kollektion umfasst
- Outdoorjacken
- Fleecejacken und –westen
- Steppjacken und –westen
- Langarmshirts und T-Shirts
- Sweatshirts mit und ohne Kapuze, Sweatjacken

- Regenjacken
- Basecaps und Stirnbänder.

Dank unserer Sponsoren „Medical Park AG“ und „Karls Erdbeerhof“ bei Rostock gelang es uns, die Starterpakete für 45 € für die 1.Klassen und für 65 € für alle anderen Klassen anzubieten.
Unser größter Sponsor aber ist die Firma „BMS-Sailing-Wear“ aus Hamburg.

Inzwischen haben wir unsere Kollektion erweitert und bieten nun außerdem
-Langarm - Poloshirts
-Mädchenblusen
-Mädchenshirts mit V- Ausschnitt / Rundhalsausschnitt
-Baseballshirts mit langen / kurzen Armen
-Tops
-Skater T-Shirts
-Kaputzenjacken und Anoraks an.

Diese Kleidung erhalten wir von den folgenden Schulkleidungsfirmen:
- Dress for School
-T-Shirt Druck
-Style for School

I.2 Schulporträt

Die Grundschule am Vierrutenberg liegt im grünen Norden Berlins, eingebettet in eine idyllische Landschaft.
Im Norden grenzt das Naturschutzgebiet des Fließtals mit seinen seltenen Pflanzen und Tieren an die Schule. Einladende Spazierwege durchziehen dieses Gebiet.
Wenn man nach Osten blickt, sieht man die Felder und Pferdekoppeln der Lübarser Bauern.

Im Jahre 1935 wurde unsere Schule als Volksschule neben der Dorfschule Lübars gegründet.

1957 wurde der Schule der Name „Schule am Vierrutenberg“ verliehen. 1968 wurde unsere Schule um einen Pavillonbau erweitert.

Schräg gegenüber liegt das Freibad Lübars, das unseren Schulkindern im Sommer zahlreiche Sportmöglichkeiten bietet.
Die nahe, abwechslungsreiche Landschaft eröffnet uns viele naturwissenschaftliche und künstlerische Unterrichtsmöglichkeiten.

Neben der täglichen Schularbeit, die durch Arbeitsgemeinschaften, Projekttage und Schulfeste erweitert wird, gibt es Besonderheiten, die den Schulalltag bereichern:

Seit 1990 wird ein Bauerngarten neben der alten Dorfschule im Ortskern von Lübars betrieben.
Gleichzeitig informieren Schilder über die jeweiligen Pflanzen.
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Beete unter Leitung einer fach-kundigen Lehrerin und sorgen gemeinsam mit den Eltern auch in den Ferien für das Überleben der Pflanzen.

Von Anfang 1997 bis 2009 waren immer zwei Klassen unserer Schule in das alte Dorfschulgebäude eingezogen. Kinder mit Schulrucksäcken und Mappen belebten erneut den Anger. Spiele aus Großmutters Zeiten und Fußball standen auf dem Pausenspielplan.

Zu unserer Schule gehört außerdem das Freibadhäuschen, das 2006 umgebaut und renoviert wurde und uns seitdem als Mensa dient.
Besonders stolz sind wir auf unseren Spielplatz, den Schulhof und den Sportplatz.

Die Spielgeräte wurden durch den Förderkreis über Spenden finanziert und in vielen Stunden gemeinsamer Arbeit von Eltern und LehrerInnen wurden der Hof und der Spielplatz so attraktiv gestaltet.
Unser Sportplatz wurde im Herbst 2003 saniert und den heutigen Ansprüchen angepasst.

Während der Hofpausen ist eine von den SchülerInnen betreute Pausenspielbar geöffnet, in der Spiel- und Sportgeräte ausgeliehen werden können.
Für Ballspiele ist der Sportplatz- neben dem Haupthof- nicht nur in den Pausen geöffnet, sondern kann auch am Nachmittag von den Kindern genutzt werden.

Die Kinder unserer Schule kommen zum größten Teil aus dieser ländlichen Gegend, in der einige Familien bereits seit mehreren Generationen leben.

Seit Juni 2009 ist nun auch unser Neubau auf dem Schulgelände fertig. In ihm befinden sich 8 Klassenräume, von denen 4 für die Schulanfangsphase genutzt werden. Neben einer 3. und einer 4. Klasse sind dort auch der Kunstfachraum und der Medienraum untergebracht.

Das Dorfgebäude gehört uns weiterhin und wird für Projekte genutzt.

I. Schulinterne Rahmenbedingungen

I.1 Leitlinien

WIR WOLLEN IN UNSERER KLEINEN SCHULE IM GRÜNEN GEMEINSAM LERNEN, UNS DABEI WOHLFÜHLEN UND JEDES KIND IN SEINEN STÄRKEN FÖRDERN !

Hier kennt jeder jeden.

Jeder Einzelne ist uns wichtig.

Dabei wirken Schule und Elternhaus eng zusammen.

Durch unsere besonders schöne Lage und Nähe zum Landschaftsschutzgebiet sensibilisieren wir die Kinder für ein verantwortungsbewusstes Umgehen mit der Natur.

Auf der Basis eines respektvollen Miteinanders fordern wir unsere SchülerInnen zu vielfältigen Leistungen heraus. So werden solide Grundlagen für den Übergang in die Oberschulen gelegt.

Wir wollen keine einengende Spezialisierung, sondern werden durch ein breites Spektrum an unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angeboten vielen Neigungen gerecht.

Schulprogramm Übersicht

Schulprogramm der Grundschule am Vierrutenberg
( Überarbeitung September 2009 / November 2010)

I Schulinterne Rahmenbedingungen
I.1 Leitlinien
I.2 Schulporträt
I.3 Schulprofil
I.4 SchülerInnen + Ausstattung
I.5 Pädagogisches Personal
I.6 Nichtpädagogisches Personal

II Aktueller pädagogischer Entwicklungsstand
II.1 Pädagogische Konzepte und Projekte
II.2 Oberschulempfehlungen
II.3 Wiederholer + Schuldistanz
II.4 Unterrichtsausfall
II.5 Betreuung in der unterrichtsfreien Zeit

III Kompetenzentwicklung und Unterricht
III.1 Kompetenzentwicklung
III.2 Unterrichtsschwerpunkte
III.3 Schulanfangsphase

IV Evaluation

V Schulprogrammarbeit

VI Elternarbeit

VII Kooperationspartner und Sponsoren