Schulprogramm der Grundschule am Vierrutenberg

  Fassung 2013

I Rahmenbedingungen

I Schulspezifische Rahmenbedingungen

1. Schulform

Die Grundschule am Vierrutenberg ist eine verlässliche Halbtagsgrundschule. Unsere Schülerinnen und Schüler werden von 7.30-13.30 Uhr betreut. Darüber hinaus können Verträge über eine Betreuung von 6.00-18.00 Uhr abgeschlossen werden.

2. Schulprofil

Wir geben unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten zu entwickeln.

Neben dem Regelunterricht finden Arbeitsgemeinschaften, viele Klassen- und klassenübergreifenden Projekte sowie Profilunterricht in den Klassen 5 und 6 statt. Wir binden das Schulumfeld und die Lebenswelt der Kinder aktiv in den Lernprozess ein.

3. Schulisches Umfeld

Die Grundschule am Vierrutenberg existiert seit 1935 und liegt im ländlichen Teil Reinickendorfs in Lübars. Geprägt ist das Einzugsgebiet durch viele Ein- und Mehrfamilienhäuser. Im unmittelbaren Umfeld der Schule liegen das Tegeler Fließ und das Naturfreibad Lübars.

Auf dem Schulgrundstück befinden sich neben dem Altbau ein Neubau, der 2009 eingeweiht wurde, der Hortpavillon, ein Sportplatz, ein großer Spielplatz, ein Wasserspielplatz und ein Waldstück. Neu gestaltet wurde die Schulhofspitze, die nun ebenfalls zum Spielen genutzt werden kann und auf der sich drei Hochbeete befinden, die von den 3. und 4. Klassen betreut werden. Außerdem gehört zur Schule die Mensa, die sich auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindet.

4. Räumlichkeiten

Im Altbau gibt es 8 Klassenräume, 3 Fachräume (Musik, Computer, Naturwissenschaften), 3 Teilungsräume (Religion, Lebenskunde, die Schulinsel), die Sporthalle sowie die Funktionsräume.

Der Neubau beherbergt 7 Klassenräume und den Kunstfachraum. In 5 der Klassenräume ist die Schulanfangsphase untergebracht. Der Pavillon wird als Horthaus für die offene Hortarbeit ab Klasse 3 genutzt. In ihm befinden sich 4 Themenräume sowie eine Zweigstelle der Essenausgabe.

5. Ressourcen

Circa 360 Schülerinnen und Schüler lernen an der Grundschule am Vierrutenberg. Rund 35 % von ihnen kommen aus Familien nichtdeutscher Herkunftssprache. Das Kollegium setzt sich aus 23 Lehrerinnen und Lehrern, 2 Lehrerinnen für Religion und Lebenskunde und 13 Erzieherinnen und Erziehern zusammen.

6. Elternarbeit

Wir binden die Eltern in möglichst viele unterrichtliche und außer-unterrichtliche Arbeiten ein.

o  Leseeltern

o  Vorstellen von Berufen im Sachunterricht

o  Vorbereitung und Begleitung von Exkursionen und Klassenfahrten

o  Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen

o  Mitarbeit in schulischen Gremien

o  Gestaltung der Schule und des Schulgeländes

Es gibt an unserer Schule einen sehr aktiven Förderkreis, der die Lehrerinnen und Lehrer, die Erzieherinnen und Erzieher bei ihrer pädago- gischen Arbeit unterstützt.

7. Ausstattung

Unsere Grundschule gehörte zu den ersten kreidefreien Schulen Berlins. In jedem Klassenraum befindet sich ein Active Board, das intensiv genutzt wird. Die größeren Schülerinnen und Schüler übernehmen die Vorbereitung des Unterrichts durch das Einrichten der Boards und helfen unter Anleitung bei  der Beamerpflege.

Alle Fachräume sind fachgerecht ausgestattet.

Für den naturwissenschaftlichen Bereich gibt es einen Vorbereitungsraum. Der Musikraum ist der größte Klassenraum der Schule und bietet für verschiedenste Bewegungsangebote Platz. Hier finden auch kleinere Veranstaltungen und Aufführungen statt, da sich hier eine eingebaute Bühne befindet.

Der Kunstraum ist mit großflächigen Tischen und einer eigenen Wasser-versorgung  mit speziellem Abfluss ausgestattet.

8. Pausenspielbar

In den Hofpausen können sich die Schülerinnen und Schüler Spielzeug in der Pausenspielbar ausleihen. Die Betreuung übernehmen Kinder der 5.und 6. Klassen.

9. Außerunterrichtliche Angebote

Klassenfahrten

Die Lerngruppen der Schulanfangsphase unternehmen einen gemeinsamen Tagesausflug zum Schuljahresende, bei dem die unterschiedlichsten Aktivitäten durchgeführt werden. Eltern unterstützen diesen Tag auf verschiedene Weise. In fast allen 3.-5. Klassen werden Klassenfahrten durchgeführt. Die 6.Klassen fahren seit 2001 im Frühjahr jeden Schuljahres nach England.

Exkursionen

In allen Klassenstufen werden mehrere Exkursionen während des Schuljahres unternommen. Das schließt je nach Altersstufe und Unterrichtsinhalten die nähere Umgebung wie auch Unterrichtsgänge in Theater, Museen, Waldschulen ein.

Arbeitsgemeinschaften

Verschiedene Arbeitsgemeinschaften werden angeboten wie Chor, Fußball, Computer, Englisch. Im Betreuungsbereich am Nachmittag gibt es ebenfalls Arbeitsgemeinschaften. Viele Kinder sind außerhalb der Schule in Sportvereinen, Musikschulen u.ä., sodass eine breitere Palette an Arbeitsgemeinschaften in der Vergangen-heit keinen Zuspruch fand.

Weitere Aktivitäten und schulische Ereignisse

o  Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen, Bundesjugendspiele, Sportfeste, Sponsorenläufe, Geräteturnwettkämpfe.

o  Schulfeste aller 2 Jahre  und Hortfeste

o  Theateraufführungen, Chorkonzerte, Weihnachtssingen, Lichterlauf und Weihnachtskonzerte

o  Reinigungsaktionen („Herbstputz“, „Frühjahrsputz“)

o  Belobigungsveranstaltungen zum Halbjahresende und Schuljahres-ende

o  Abschiedsfeiern der 6.Klassen

o  Schriftstellerlesungen und Vorlesetage

10. Öffentlichkeitsarbeit

Die Homepage der Schule wird ständig aktualisiert. Hier findet man kurze Berichte über Aktivitäten der Schule bzw. einzelner Klassen, Termine und andere wichtige Informationen.

Auch der „Tag der offenen Tür“ wird unter anderem über die Homepage bekannt gegeben und findet seit Jahren großen Zuspruch.

11. Kooperationen und Zusammenarbeit

o  Musikschule Reinickendorf

o  Atrium

o  verschiedene Autoren (Lesungen am Vorlesetag)

o  Büchereibus

o  CBB

o  Sprachschule Mourum

o  Kirchengemeinde Lübars

o  Evangelische Kita Benekendorffstraße

o  Oberschulen (Gabriele-von-Bülow, Carl-Benz)

o  Chamisso- Grundschule

o  Kampfsportschule Randori

o  LG Nord

o  Berliner Bären (Hockey)

o  Polizei (Anti-Gewalt-Projekte)

o  Gläsernes Labor Buch

o  ACE- Verkehrsmobilität

o  Jugendfarm Lübars

o  NABU

II Leitbild

II Leitbild der Grundschule am Vierrutenberg

  1. Wir wollen, dass sich alle wohlfühlen und Konflikte friedlich gelöst werden. Ein fairer Umgang und ein entspanntes Miteinander sind uns wichtig.
  2. Wir übernehmen Verantwortung für alles, was zum Schulleben gehört, weil wir in einer schönen, sauberen und ruhigen Umgebung lernen und arbeiten wollen.
  3. Wir gestalten unsere Schule mit, indem wir in verschiedene Bereiche unsere Ideen einbringen und demokratisch an deren Umsetzung arbeiten.
  4. Wir wecken die Lust am Lernen und fördern die Anstrengungsbereitschaft durch individuelle und interessante Unterrichtsangebote.
  5. Wir fördern und fordern jeden Schüler, jede Schülerin unter Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen, um eine solide Basis für den weiteren Bildungsweg zu schaffen.
  6. Wir achten auf gesunde Arbeits- und Lernbedingungen, auf einen Tagesablauf mit Arbeit, Bewegung und Entspannung und auf gesunde Ernährung, um das Leistungs-vermögen zu erhöhen und die Lust am Lernen zu stärken.
III Päd. Zielsetzungen

III Pädagogische und organisatorische Zielsetzungen

Alle unsere Schülerinnen und Schüler sollen an unserer Schule erfolgreich lernen können. Deshalb berücksichtigen wir folgende Ziele:

  • Unterschiedliche Lernvoraussetzungen setzen differenzierte Lehr- und Lernmethoden voraus.
  • Ein Schwerpunkt in allen Fächern ist die Sprach- und Leseförderung. Sie wird als Unterrichtsprinzip in alle Fächer integriert (siehe Curriculum)
  • Durch soziales Lernen im Unterricht, Projekte und ein respektvolles Miteinander schaffen wir die Voraussetzungen für ein gutes Lernklima und gute Kommunikationsfähigkeit.
  • Die Arbeit mit den Medien ist immanenter Bestandteil des Unterrichts ab Klassenstufe 1. Außerschulische Partner unterstützen uns durch Kurse zu Präsentationen, sicheren Umgang etc.

Differenzierung:

SAPh:

Das Lernen in der jahrgangsgemischten SAPh erfolgt vor allem in Formen von quantitativer Differenzierung sowie in der Differenzierung nach dem Schwierig- keitsgrad.

Durch die breit gefächerten unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder müssen sie ihre speziellen Lernstrategien einsetzen können, verschiedene Zugriffsweisen auf eine Sache und ein Thema erproben können. Jedes Kind muss in seinem eigenen Lerntempo und seinen Lernmöglichkeiten vorankommen können. Dafür erhalten die Kinder Aufgabenstellungen, die die Eigenaktivität zum Ziel haben, die dem Anspruch individualisierter Lernwege nachkommen. Der Prozess der Aufgabenbearbeitung, der Aufgabenlösung und das Ergebnis werden besonders wichtig. Wir knüpfen dabei stets an die Lebensbezüge der Kinder an, berücksichtigen ihre Interessen und verwenden unterschiedliche Medien, Materialien und Hilfsmittel.

Breit gefächerte Unterrichtsformen haben selbstverständlich in allen Unter- richtsprozessen ihre Entsprechung.

Siehe dazu:Anhang 1-Lernen in der SAPh

Klassen 3-6:

Die Differenzierung erfolgt sowohl quantitativ wie auch qualitativ. Hierzu werden offene Lernformen wie Partner- und Gruppenarbeit, Lerntheken, Projektarbeit, Präsentationen und Stationsarbeit genutzt.

Wir verwenden mehrstufige Lernspiralen z.B. die Kugellagermethode oder auch „Gruppenpuzzles“ mit Experten, die als Multiplikatoren arbeiten.

Die Kinder lernen hierbei auch, sich selbst und ihre Mitschüler und Mitschülerinnen einzuschätzen und zu bewerten.

Leistungsstärkere Schüler und Schülerinnen übernehmen Lernpatenschaften für lernschwächere Kinder.

Das digitale Lernen erfolgt sehr differenziert, durch die Zuweisung unter- schiedlicher Aufgaben, je nach individuellem Wissensstand (z.B. in Mathematik durch „bettermarks“, in Deutsch durch „antolin“)

Nicht nur die leistungsschwächeren Kinder erhalten im Rahmen des Förderunter-richts eine Förderung. Auch die anderen Schülerinnen und Schüler werden klassenübergreifend „gefordert“, um eigene Stärken und Schwächen zu erkennen, an ihnen zu arbeiten und sicherer zu werden.

Siehe dazu: Anhang 2 - Methodenvielfalt

Sprach- und Leseförderung:

Die grundlegenden Schwerpunkte zur Förderung der Lesekompetenz finden sich im schulinternen Curriculum. Für die verschiedenen Klassenstufen gelten folgende Grundsätze.

SAPh:

Zentrale Grundlagen für die Lesekompetenz werden in den ersten Schuljahren gelegt. Im Deutschunterricht lernen die Kinder zuerst die Buchstaben anein- anderzureihen, dann Wörter zu bilden und schließlich ganze Sätze und Texte zu lesen. Mit diesem Standardwissen gehen die Kinder in die 3.Jahrgangsstufe.

Kinder müssen aber auch verstehen, was sie lesen, um schriftliche Aufgaben zu erfassen und zu lösen. Diese Fähigkeit ist Voraussetzung für erfolgreiches Lernen in allen Fächern. Deshalb setzen wir den Schwerpunkt auf verstehendes Lesen.

Der Leselernprozess in der Schulanfangsphase wird bei uns durch vielfältige Aktivitäten fächerübergreifend so unterstützt, dass die Kinder Leselust entwickeln und den Wunsch haben, möglichst schnell lesen zu können.

Siehe dazu: Anhang 3 - Maßnahmekatalog zur Leseförderung in der SAPh

Klassen 3/4:

In diesen Klassenstufen erfolgen regelmäßig Buchvorstellungen, bei denen die Kinder Bücher aus ihren Interessengebieten vorstellen können.

Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Leseprogramm „antolin“ teil.

Durch gemeinsame Bibliotheksbesuche und die Nutzung des Bücherbusses soll das Leseinteresse angeregt werden.

Lautes Lesen ist immanenter Bestandteil des Unterrichts. Lesepaten unterstützen das Lesenlernen.

Klassen 5/6:

Die Lesekompetenz wird durch lautes Lesen in allen Unterrichtsfächern gefördert. Das sinnerfassende Lesen bildet einen weiteren Schwerpunkt im Unterricht, um auch Fachtexte verstehen zu können. Hierzu findet neben der Unterrichtsarbeit ein Methodentraining zum Schuljahresbeginn statt. Zusätzlich arbeiten wir Studenten zusammen, die mit den Schülerinnen und Schülern Workshops zu diesem Thema durchführen.

Buchvorstellungen finden regelmäßig statt. Einmal pro Schuljahr geschieht dies in Absprache mit den Geschichtslehrern/-innen, um fächerübergreifend Themen parallel zu behandeln.

Im Englischunterricht wird eine Lektüre pro Schuljahr gemeinsam gelesen. Zu- sätzlich gibt es altersentsprechende Lektüren, die die Kinder selbständig wählen und während des Unterrichts lesen können.

Bibliotheksbesuche und die Nutzung des Bücherbusses sind selbstverständlich.

In unterschiedlichen Formen findet an der Schule ein Vorlesetag statt. An diesem Tag lesen große Kinder den jüngeren Kindern vor, kommen Schriftsteller zu Lesungen in die Schule und lesen Lehrer/-innen und Eltern den Kindern vor.

Soziales Lernen:

  • In der SAPh lernen die Kinder der 1. und 2. Jahrgangsstufe gemeinsam. Prinzip ist hierbei, dass die Großen die Kleinen unterstützen, sie somit voranbringen und selbst ihre Kenntnisse wiederholen und festigen.
  • SAPh Kinder besuchen die Kita und lesen den Kindern dort vor.
  • Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 lesen den Kindern der SAPh vor.
  • In der Fördergruppe Mathematik werden die Schülerinnen und Schüler der SAPh temporär in Kleinstgruppen klassenübergreifend gefördert.
  • Projekte werden nicht nur im Klassenverband, sondern auch klassenübergreifend und für die gesamte Schule gestaltet. So lernen und arbeiten die Kinder z.B. beim Zirkusprojekt von Klassenstufe 1-6 gemeinsam in den verschiedenen Gruppen.
  • In Arbeitsgemeinschaften beschäftigen sich Kinder aus verschiedenen Klassenstufen.
  • Die Pausenbar wird durch größere Schülerinnen und Schüler betreut.
  • Im Profilkurs „Konfliktlotsen“ werden Streitschlichter ausgebildet, die ihre Aufgaben auf dem Hof wahrnehmen.
  • Die Klassen sind abwechselnd verantwortlich für die Pflege des Schulgeländes.
  • Die Pflanzungen auf der  Schulhofspitze werden durch verschiedene Klassen betreut und gepflegt.
  • Bei schulischen Veranstaltungen wie dem Weihnachtsbasteln oder dem „Tierischen Wettbewerb“ unterstützen die größeren Schüler und Schülerinnen die kleineren und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Siehe Anlage 4: Lernübergreifende Projekte in der SAPh

Medienkompetenz:

Bereits in der Schulanfangsphase lernen die Kinder das Active Board im Klassenraum für die Unterrichtsarbeit zu nutzen. Der Umgang mit diesem Medium, die sichere Bedienung, die Recherche wird beständig gefördert und gefordert, um die Kinder sicher zu machen.

Außerschulische Partner wie „Studenten machen Schule“ und die Polizei führen Workshops zum sicheren Umgang mit dem Internet durch.

Der gut eingerichtete Computerraum wird von allen Klassen genutzt. Während es ab Klasse 3 meist um Lernprogramme in den verschiedenen Fächern geht, lernen die Kinder der Schulanfangsphase die ersten Schritte im Umgang mit dem Computer.

In den 5. und 6.Klassen lernen die Schülerinnen und Schüler, wie man Präsentationen mit dem Computer erstellt und sie nehmen am internationalen Englischwettbewerb „The Big Challenge“ teil, welcher am Computer vorbereitet wird.

Ab Klassenstufe 2 können die Kinder, deren Eltern einen Vertrag abschließen, das sachgerechte Arbeiten am Computer mit unserem Kooperationspartner CBB (Computerbildung Berlin) erlernen.

IV Entwicklng

IV Unterrichts- Organisations- und Personalentwicklung

Unterrichtsentwicklung

Die Unterrichtsentwicklung ist auch an einer gut funktionierenden Schule ständiges Ziel, da die Erlebnis- und Erfahrungswelt der Kinder sich ständig verändert und immer neue Formen des Umgehens erfordert. Darauf muss sich Schule einstellen.

  • Die Jahrgangsmischung in der Schulanfangsphase bleibt erhalten, gemeinsame Projekte finden regelmäßig statt. Die Rhythmisierung hat sich bewährt. Erzieherinnen und Erzieher unterstützen die Kollegen/-innen im Unterricht.
  • Die Medienkompetenz wird verbessert. Fortbildungen für die Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher werden durchgeführt, die Nutzung durch die Schüler und Schülerinnen im Unterricht wird unterstützt und auch durch außerschulische Partner weiterentwickelt.
  • Schulinterne Curricula werden in allen Fächern entwickelt.
  • Die Leseförderung bleibt Schwerpunkt in allen Fächern.
  • Durch Absprachen zwischen den Fachbereichen, gemeinsame Planung von Projekten, Unterrichtsabschnitten und Themenbereichen findet fächerübergreifendes Lernen statt.
  • Systematisch geplantes Methodentraining, auch mit Unterstützung außerschulischer Partner, hilft den Kindern, den eigenen Lerntyp zu erkennen und führt sie zu Erfolgserlebnissen.
  • Der Unterricht erfolgt schülerorientiert. Das bedeutet, durch innere Differenzierung die Motivation und Lernbereitschaft des einzelnen Schülers zu fördern. Dazu werden lebensweltbezogene Angebote genutzt und selbstorganisierte Angebote gefördert.

 

Organisationsentwicklung

  • Termine werden in den Fachkonferenzen, Dienstberatungen und auf der Gesamtkonferenz abgesprochen, langfristig bekannt gegeben und in der Jahresplanung verankert.
  • Für die Teambesprechungen in der Schulanfangsphase, den Klassen 3/4  und 5/6  werden Möglichkeiten im Stundenplan geschaffen. Für die erweiterte Schulleitung und das Hortteam werden ebenfalls  Besprechungszeiten festgelegt.
  • In den Teambesprechungen der SAPh ist immer, wenn möglich, ein Erzieher/ eine Erzieherin anwesend. Ebenso auf den Elternabenden bis zur Klasse 4.
  • Klassenübergreifende Projekttage werden zu Beginn des Schuljahres abgestimmt und beschlossen.
  • Die Klassensprecher/-innen treffen sich in regelmäßigen Abständen, um sich auszutauschen und Absprachen zu treffen.

 

Personalentwicklung

  • Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Lehrer/innen und Erzieher/innen.
  • Gezielte Fortbildung des Kollegiums gemäß der angestrebten Profilbildung (siehe auch: Fortbildungskonzept im Anhang)
  • Durchführung von Studientagen zur Teambildung
  • Regelmäßige Unterrichtsbesuche der Schulleitung, um Einblicke in die Lehrtätigkeit und die Klassensituation zu bekommen. Anschließende erfolgt eine Auswertung, in der es auch um die Wünsche und Sorgen des Kollegen/der Kollegin geht, um Vorschläge zur Veränderung bzw. Verbesserung der schulischen Arbeit und um Zielvereinbarungen, die demjenigen die Möglichkeit geben, sich aktiv am Schulleben beteiligen und die Schule in der Entwicklung voranzubringen.
V Evaluation

Demo Content

VI Besonderes

VI Was ist das Besondere an der Grundschule am Vierrutenberg ?

  1. Wir gehören zu den kleineren Schulen in Reinickendorf. Durch viele gemeinsame Projekte kennen sich die Schülerinnen und Schüler untereinander und bauen vielfältige Bindungen auf. Deshalb gehört zu unseren Grundsätzen:

 

Hier kennt jeder jeden und jeder Einzelne ist uns wichtig.

  1. Das soziale Miteinander zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern und den Eltern steht im Vordergrund. Das gute und vertrauensvolle Schulklima bietet sowohl den Kindern gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen, wie auch den Pädagogen für kollegialen Austausch, das gemeinsame Arbeiten und das Ausprobieren neuer Sachen.
  2. Der große, gut gestaltete Schulhof, der Sportplatz, das Wäldchen, die Schulhofspitze und der Wasserspielplatz geben den Kindern die Möglichkeit, sich intensiv zu bewegen und sich mit der Natur vertraut zu machen.
  3. An unserer Schule gibt es seit fast 10 Jahren Schulkleidung, die von den Kindern freiwillig getragen wird. Wir waren die erste Schule in Reinickendorf, die Schulkleidung eingeführt hat. Leider haben wir keine Sponsoren mehr, sodass wir uns auf einige wenige Artikel be- schränken müssen.
  4. Mit Zustimmung der Gremien wird  in den 5. und 6.Klassen  eine Stunde Englischunterricht wöchentlich mehr erteilt. Diese wird dazu genutzt, die Kinder mit landeskundlichen und landestypischen Fakten vertraut zu machen und die Lese- und Sprachkompetenz zu erhöhen. Das ist uns wichtig, weil wir am Ende der 6.Klasse mit allen Kindern nach England fahren.
  5. In der Schulanfangsphase wird eine der beiden Musikstunden für den Flötenunterricht genutzt, sodass alle Kinder das Spielen der Flöte erlernen. Das ist nicht nur für die Notenlehre wichtig, sondern auch für das Rhythmusgefühl und bei gemeinsamen Auftritten auch für das Gemeinschaftsgefühl.
  6. In den 5. und 6. Klassen wird in einer Wochenstunde klassenüber-greifend  Profilunterricht erteilt. Die Kinder wählen sich  aus ver- schiedenen Kursen einen aus. Gewechselt werden kann zum Halbjahr. In diesem Schuljahr gibt es folgende Kurse:

 

A – Amateurfunk

B - Computer

C – Schmuck- und Designwerkstatt

D – Kunst

E – Sport

F – Alte Sportspiele

G – Musik (Popgruppe)

H – Chor

I – Konfliktlotsen

  1. In jedem Jahr am letzten Dienstag vor Weihnachten findet ein Lichterlauf von der Dorfkirche in die Schule statt. Dort gibt es dann ein Weihnachtsprogramm mit Beteiligten aus allen Klassenstufen. Der Förderkreis veranstaltet auf dem Schulhof einen Weihnachtsmarkt mit allerlei Leckereien.
Beschlussfassung: Hausordnung

Beschlussfassung: Hausordnung der Grundschule am Vierrutenberg.

In unserer Schule wollen wir uns alle wohl fühlen und mit Freude lernen. Deshalb ist es wichtig, dass alle respektvoll miteinander umgehen und aufeinander Rücksicht nehmen.

  1. Vor dem Unterrichtsbeginn warten alle Schüler und Schülerinnen (SuS) auf dem Schulhof und werden um 7.50 Uhr eingelassen.
  2. Danach darf das Schulgelände bis zum Ende des Schultages nicht mehr verlassen werden. Eltern und andere Besucher melden sich im Sekretariat.
  3. Ist fünf Minuten nach dem Stundenbeginn noch kein Lehrer oder keine    Lehrerin in der Klasse, melden die Klassensprecher/-innen dies im Sekretariat.
  4. In den kleinen Pausen bleiben die SuS im Klassenzimmer, bereiten sich  auf den nachfolgenden Unterricht vor und gehen bei Bedarf zur Toilette. Mit dem Klingelzeichen zur Stunde liegen die  Unterrichtsmaterialien auf dem Tisch und die SuS sind an ihren Plätzen.
  5. Alle Einrichtungsgegenstände werden achtsam behandelt. Fremdes Eigentum wird ohne Erlaubnis nicht angefasst.
  6. Um Unfälle zu vermeiden wird im Schulhaus langsam, vorsichtig und rücksichtsvoll gegangen.
  7. Die Hofpausen werden auf dem Hof verbracht. Der Aufenthalt auf dem Hof soll der Erholung dienen. Die Spielgeräte und kleinere Spielzeuge können genutzt werden.
  8. Das Ballspielen ist grundsätzlich nur auf dem Sportplatz erlaubt. Eine Ausnahme bildet das  Spiel an den Tischtennisplatten.
  9. Elektronische Geräte wie z.B. Handys, MP3-Player, Spielkonsolen etc. sind auf dem Schulgelände abgeschaltet.  Sie sind sicher und auf eigenes Risiko in der Tasche zu verwahren.
  10. Fahrräder, Roller, Skateboards u.ä. werden auf dem Schulhof geschoben.
  11. Alle SuS sind verpflichtet, die für den Unterricht benötigten Materialien mitzubringen. Ausgeliehenes Material wird sorgfältig behandelt, auf Sauberkeit wird geachtet. Entliehenes Material, das mutwillig unbrauchbar gemacht  oder zerstört wurde, ist von den SuS bzw. den Eltern zu ersetzen.